face reading in augsburg mit Sabrina Rizzo

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Sabrina Rizzo

Seit 2020 sind wir exklusiver Partner von Sabrina Rizzo, Profilerin und Geschäftsführerin der RizzoGroup, um Business Face Reading auch für die Personalauswahl einzusetzen. Um die Arbeit von Sabrina und den daraus resultierenden Mehrwert bei der Personalsuche besser zu verstehen, lassen wir an dieser Stelle die Profilerin selbst sprechen.

Sabrina, wie würdest du deine Tätigkeit beschreiben?

„Ich bin eine Art Dolmetscherin zwischen Mitarbeiter und Unternehmen. Ich kann anhand von Gesichtern erkennen, ob ein Bewerber auf eine bestimmte Position passt oder nicht. Perfekte Bewerbungsunterlagen können das noch lange nicht aussagen. Bei der Personalauswahl geht es um weit mehr als nur um Qualifikationen. Den richtigen Bewerber aufgrund von Fähigkeiten zu finden, ist nicht das eigentlich Schwierige. Kompliziert wird es vor allem dann, wenn es darum geht, ob das Zwischenmenschliche oder die Intention des Bewerbers das sind, was ich für mein Unternehmen suche.“

Wie können Unternehmen von Face Reading profitieren?

„Vor allem in Spitzenpositionen ist Face Reading ein unglaublich effizientes Tool. Du findest nicht nur einen Bewerber, der von seiner Persönlichkeitsstruktur und Historie in das Unternehmen passt – du findest auch jemanden, der integer ist. Denn: Das Thema Industriespionage spielt im Einstellungsprozess nicht selten eine Rolle. Will jemand einen Job, um an Interna zu kommen? Ich erkenne einen solchen Fake und entlarve ihn. Dafür reicht oft schon ein Bild oder ein kurzes Gespräch. Es ist aber auch der Blick auf das bestehende Team. Wo gibt es Konfliktpotenzial? Wie kann das ausgehebelt werden? Können Stellen eventuell auch intern neu besetzt werden? Face Reading gibt eine Antwort auf diese Fragen. Und oft kommen auch sehr viele positive Aspekte wie verborgene Talente oder Potentiale der Kandidaten ans Licht.“

Wie hast du gelernt, aus Gesichtern von Menschen zu lesen?

„Das ist 80% Training. Sich darauf zu fokussieren, was das Gesicht einem sagt. Was Augen sagen, was die Seele verrät. Es sind minimale Gesichtszüge oder ausgeprägte Gesichtsmuskeln, die unglaublich viel verraten. Die restlichen 20% sind sicherlich auch eine Art Begabung, die ich wohl einfach habe. Ich sehe Dinge, die ich gar nicht unbedingt begründen kann. Manche Menschen finden das durchaus auch unheimlich.“

Wie reagieren Bewerber, wenn eine Profilerin im Gespräch dabei ist?

„Das ist ganz unterschiedlich. Meine Teilnahme kann auch als Druckmittel verwendet werden. So fällt es dem Bewerber noch schwerer, mögliche Geheimnisse zu verbergen und macht ihn noch lesbarer für mich. Manchmal geht es aber auch darum, internen Problemen auf den Grund zu geben. Dann werde ich oft als Betriebsrätin oder Qualitätsmanagerin vorgestellt und arbeite sozusagen Undercover.“

In unserem Tun beziehen wir alle Geschlechteridentitäten mit ein.